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Postnachrichtenbetrug


Willhaben-Betrug

Worum geht es bei diesem Betrug?

Wer von uns kauf nicht online. Es geht einfach, schnell und unkompliziert. Die Waren werden nach Hause gebracht und ich muss mich eigentlich um nichts kümmern. Betrüger versenden nun per SMS, WhatsApp, E-Mail oder über andere Nachrichtendienste Phishing-Nachrichten, die dazu dienen, Daten der Betroffenen abzufragen oder direkt Geld zu kassieren.

Der Betrug kann unterschiedlich ausgestaltet sein.


Die Vorgehensweise der Betrüger

Bei der Flut an online Bestellungen, vor allem vor Weihnachten, haben die Betrüger gute Chancen ihre Nachricht zeitnah zu einer erwarteten Lieferung zu senden und damit die Glaubwürdigkeit zu erhöhen. Die Nachrichten können folgende Inhalte haben:

  1. Link klicken: Ziel dieser Nachricht ist es, dass ihr auf den Link klickt und damit schädliche Software aktiviert oder zu einer gefälschten Seite kommt, um daten einzugeben. Nachrichten können sein: "Ihr Paket ist auf dem Weg! Hier können Sie die Lieferung verfolgen" "Ihr Paket liegt beim Zoll, bitte klicken Sie auf den Link für die Freigabe" "Ihr Paketlieferant benötigt Hilfe!" "Es gab ein Problem mit Ihrer Adresse, bitte korrigieren Sie diese, sonst kann Ihr Paket nicht zugestellt werden"

  2. Geld überweisen: Manche Nachrichten zielen darauf ab, dass ihr direkt Geld überweist, weil Zollgebühren offen sind oder noch ein Teil der Bestellsumme nicht bezahlt wurde etc. Auf jeden Fall sollt ihr das Zahlen, da sonst das Paket nicht zugestellt wird, wie euch die Betrüger glauben machen wollen.

Wichtige Tipps zur Betrugsvermeidung

Bei den Nachrichten gibt es unterschiedlichste Auffälligkeiten, die ihr beachten könnt, um den Betrug zu entlarven und nicht darauf reinzufallen. Hier gilt vor allem, auf eine Häufung von Auffälligkeiten zu achten. Je mehr Hinweise, desto wahrscheinlicher ist es Betrug. Was könnt ihr tun:

  1. Absender prüfen: Die Nachrichten kommen meist von ausländischen Nummern, die ihr an den zwei Zahlen nach dem + erkennt. +43 steht für Österreich und +44 für UK. Eine Übersicht der Ländervorwahl findet ihr hier. Die Ländervorwahl sollte mit dem Land eures Onlineshops übereinstimmen und große online Shops haben meist lokale Neiderlassungen und verwenden eure Ländervorwahl. Bei E-Mails solltet ihr euch den Absender anzeigen lassen, da die E-Mail Adresse in der Kurzansicht legitim wirken kann, in der Langansicht wird jedoch schnell klar, dass die verwendet Domain (das hinter dem @) nichts mit der Firma zu tun hat, von der ihr bestellt habt oder die eure Paket liefern soll.

  2. Wording beachten: Wie die Nachricht geschrieben ist, ob viele Rechtschreib- und Grammatikfehler enthalten sind können ebenso Hinweise auf Betrug sein. Oft kommt eine Mischung aus Deutsch und Englisch vor. Lieferanten und Länder werden nicht korrekt bezeichnet etc.

  3. Kommunikationskanal: Große Anbieter und Lieferdienste haben eigene Apps, die sie für die Kommunikation verwenden. Es kommt selten vor, außer es wird darauf hingewiesen, das Lieferdienste über WhatsApp kommunizieren. E-Mails sind hier eher üblich. Bspw. kommuniziert die österreichische Post nie über WhatsApp. Auch eine Kontaktaufnahme über Facebook sollte kritisch betrachtete werden.

  4. Links nicht anklicken: Auch wenn ihr denkt, die Nachricht ist kein Betrug, kopiert lieber die Sendungsnummer und gebt sie auf der offiziellen Seite des Paketdienstes ein, bevor ihr auf einen Link aus einer Nachricht klickt.


Fazit

Paketsendungen gehören zu unserem tägliche Leben, weshalb eine Betrugsmasche auch so attraktiv für Betrüger ist. Genau auf Details von Nachrichten über Pakete oder Zustellversuche achten und vor allem bei Forderungen nach Geld misstrauisch werden. Offizielle Seiten verwenden und nicht auf Links klicken.



Ihr habt noch Fragen oder braucht Hilfe? Schreibt mir! m.leitgeb@mlg-consulting.at

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